Seelsorge, Pfarreiarbeit und Laien
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| © Foto: Online-Redaktion |
| Auch eine Form von Seelsorge: Familiengottesdienst mit General- vikar Dr. Karl Hillenbrand auf der Mainfrankenmesse 2003. |
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Die Seelsorge ist das Herz der Kirche und dieses Herz schlägt vor allem in den Gemeinden vor Ort. Kein Wunder, steht doch der Mensch im Mittelpunkt aller pastoraler Bemühungen der Verantwortlichen in der Diözese. Rund 880 Pfarreien, Kuratien und Filialen sind es im Bistum Würzburg, in denen sich Pfarrer, Pastorlareferentinnen oder Gemeindereferenten um das Wohl der Gläubigen bemühen. Unterstützt werden sie von engagierten Laien in Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderäten, die für ein reges Leben in den Gemeinden sorgen. Die Dekanatsräte und der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg vertreten die Interessen der Laien gegenüber der Diözesanleitung. Für die Laienarbeit in der Gemeinden vor Ort gibt es ein breites Spektrum von Fortbildungs- Angeboten und kompetenten Antworten auf so unterschiedliche Fragen wie: Kann ich als Wortgottesdienstleiter Unterstützung bei meinen Predigten bekommen? Wie gestalte ich meinen Pfarrbrief? Was muss ich tun, wenn ich Pfarrgemeinderat werden will? Hilft mir jemand bei meinen schwieirigen Aufgaben als Kirchenpfleger? Welche Lieder werden am nächsten Sonntag im Gottesdienst gesungen? Wer heute einen "Beruf der Kirche" ergreifen will, wird gründlich und umfassend ausgebildet, um den vielfältigen Anforderungen in der Seelsorge gerecht zu werden. Zudem wird jede Berufsgruppe von Fachleuten speziell betreut. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die künftigen Priester gelegt, die neben ihrer universitären Ausbildung im Priesterseminar beispielsweise auch lernen, Gemeinschaft zu leben. Daneben kümmern sich speziell ausgebildete Fachleute im Ordinariat um Relgionslehrer, Ständige Diakone oder Gemeinde- und Pastoralreferentinnen - oder solche, die es werden wollen. Neben der Seelsorge in den Pfarrgemeinden gibt es eine ganze Reihe von pastoralen Aufgaben zu erfüllen, die alle unter dem Dach der Hauptabteilung Seelsorge zusammen laufen. Die Palette reicht von A wie Aidsseesorge bis hin zu Z wie Zigeunerseelsorge. Erst in den letzten Jahren entstanden sind die Internetseelsorge und die Notfallseesorge. Die Pfarreiengemeinschaften, die flächendeckend im Bistum bis zum ersten Fastensonntag 2010 errichtet werden sollen, stellen die Seelsorger vor besondere Herausforderungen. Eine Pfarreiengemeinschaft, die von einem Pfarrer geleitet wird, besteht aus zwei bis acht Gemeinden und 2000 bis 10.000 Katholiken. Sowohl die Gläubigen als auch die Seelsorger müssen also umdenken: Die Zeiten, in denen fast jeder Pfarrei ein Priester allein zugeordnet war, sind vorbei. Die Aufgaben in den Kirchengemeinden müssen neu verteilt und strukturiert sowie Kooperationen und Zusammenarbeit gefördert werden. Vor allem gilt es, die Chancen und Vorteile in den neuen Seelsorgseinheiten zu erkennen, um damit die Kirche für die Zukunft zu rüsten. Weiterfühernde Links Hauptabteilung Seelsorge Internetseelsorge Berufe der Kirche Priesterseminar Würzburg Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Würzburg Mentorat künftiger Religionslehrer(innen) Gemeindereferenten Pastoralreferenten Diakone Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde Liedplan für Kirchenmusiker Gemeindeberatung Pfarreiengemeinschaften im Bistum Würzburg
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