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Museen der Diözese Würzburg

Museum am Dom

In den Museen der Diözese Würzburg finden sich prunkvolle Vermächtnisse aus der Zeit der fürstbischöflichen Herrschaft, Schöpfungen der christlichen Volkskunst sowie Plastiken und Malereien jüngeren Datums. Fertiggestellt ist seit März 2003 das Würzburger "Museum am Dom", das durch sein neuartiges Konzept, alte und neue Kunst in unmittelbarem Bezug nebeneinander zu präsentieren, für bundesweites Aufsehen gesorgt hat.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Würzburger Kiliansdom sind die erhaltenen Kostbarkeiten der Bischofskirche zu besichtigen. Seit der Eröffnung im Jahr 2000 führen die 130 Exponate des Domschatzes Würzburg in einigen Räumen des Marmelsteiner Hofs durch die wechselvolle Geschichte der prunkvollen liturgischen Kunstwerke seit der Entstehung des Bistums. Vornehmlich Bischöfe und Domkapitulare haben über die Jahrhunderte durch Stiftungen die Ausstattung des Doms bereichert. Die beauftragten Kunstschaffende stammten aus Byzanz, Italien, Frankreich, Spanien und Franken. Auch die Zerstörung vieler Teile des Domschatzes während der Bombardierung Würzburgs 1945 wird in dem modernen Museum dokumentiert.

In einem ehemaligen Kartäuserkloster befindet sich das Museum Kartause Astheim. Der Gebäudekomplex, der sich in der Weinlandschaft gegenüber dem Ort Volkach erhebt, beherbergt etwa 600 Kunstwerke des
14. bis 19. Jahrhunderts. Sie dokumentieren die christliche Bildkultur in Liturgie und Frömmigkeit. Auf rund 1300 Quadratmetern finden sich in Astheim sowohl Werke der hohen Kunst als auch Bilder und Skulpturen der Volkskunst.

Als "cella salutis", Zelle des Heils, wurde das Kartäuserkloster in Tückelhausen bei Ochsenfurt im Jahr 1351 gegründet. Im Kartäusermuseum Tückelhausen wird heute in der vollständigen erhaltenen Klosteranlage alte und neue Kunst nebeneinander präsentiert - eine Synthese geschichtlicher Zeugnisse der fränkischen Kartäuserklöster und moderner Nachkriegskunst mit religiöser Thematik.

In acht barocken Räumen des Schlosses Oberschwappach, zwischen Bamberg und Schweinfurt gelegen, werden Kunstwerke des 17. und 18. Jahrhunderts gezeigt, die den Kunstsammlungen der Diözese Würzburg entstammen. Das Museum in der Trägerschaft der Gemeinde Knetzgau dokumentiert in besonderer Einheit von Raum und Kunst die prägende Kraft des Barock in Franken.